Ich vermisse Dich. Auch den für denn ich das schreibe. Mein Empathievermögen war nie gut. Analysieren, nachvollziehen, darüber nachdenken, das kann ich. Mitfühlen, empfinden.. Nicht meine Stärke, bzw. ich kann es nicht. Dabei bin ich nicht egoistisch, ich hab das einfach nicht drauf. Nicht mal Swype erkennt bei mir das Wort empfinden. Verrückt. Damit kommt niemand auf Dauer klar, darum habe ich Angst vor Menschen, darum haben wir uns nie gesehen, weil ich Angst hatte. Du warst es nicht, warst nie daran Schuld.
Ich lebe in gewisser Weise in der Vergangenheit, einer Welt aus hätte und wäre, damit meine ich jetzt nicht mal das, was Dir vielleicht als erstes in den Sinn kommt, sondern auch Dinge, die ... danach passierten. Und es mag blöd klingen, aber ich funktioniere damit ganz gut. Ich vermisse Dinge in meinem Leben, ja, wirklich.. aber es ist das was ich kenne. Ich will nicht wieder auf eine Couch, über Dinge reden und ständig in diesem einen Teil meines Lebens nach allen Ursachen suchen, reden, reden, immer wieder. Aber, trotz der Worte die ich schreibe, ist mir bewusst, dass ich es [(ja)wohl] muss.
Ich dachte immer, dass ich ja nur jemanden finden müsste, der mich versteht, aber mir ist irgendwie erst seit kurzem klar, dass ich den Menschen damit zu viel zumute. Und ich dann allenfalls einen guten Freund finde, keinen Partner, weil ich.. naja ich ja auch Empathie aufbringen muss/will, nicht nur brillante, aber kalte Analysen.
Ich bin nicht bereit mich schon wieder auf eine Couch zu legen, aber ich weiß jetzt, was falsch gelaufen ist. Und ich weiß jetzt, was ich Dir eigentlich zugemutet habe und dafür möchte ich mich entschuldigen und um Verzeihung bitten.
MiaInHeaven - 1. Jun, 00:53
Es ist ein wenig wie mit Erwins Katze. Man will nicht reinschauen, weil es könnte ja ... oder man schaut rein. Also riskiert man einen Blick, wie immer viel zu spät und plötzlich hat man ein Lächeln im Gesicht. Und ein schlechtes Gewissen, weil man viel zu spät nach der Katze geschaut hab.
Wenn meine Katze ein Frosch ist, ist mein Blog dann die Katze? Jedenfalls hat Erwin keinen Blog und zumindest keine mir bekannten Frösche.
Kryptisch ist gut.
Edit: Und wieso hast Du keinen Katzen-Blog-Frosch?
MiaInHeaven - 25. Apr, 20:09
Wenn ich eine Sache immer wieder feststelle, dann ist es eine gewisse Uneinsichtigkeit bei Menschen mit Y-Chromosom. Das mag ja manchmal witzig sein, aber manchmal wird man den Eindruck nicht los, dass sie bereits selbst ihrer Argumentation nicht mehr glauben, diese im Diskussionsverlaufen immer wieder drehen, anstatt einfach mal zu sagen "okay, das hatte ich nicht bedacht". Neeeeiinnn.. dann wird am Ende eine geschlagene Stunde diskutiert.
Mal ein paar Auszüge:
"Woher willst Du das denn wissen, dass man das so macht?" - Da diskutiert man mit einem, der gerade in der Uni angefangen hat zu programmieren und vorher keinerlei Projekte oder überhaupt private Programme geschrieben hat, über Grundregeln der Informatik, Grundregeln im OOP. Wenn er dann selbst nach der Konsultation von Google feststellen musste, dass er Quatsch erzählt hat, hört es nicht auf, sondern: "Wenn man das nicht so macht, wieso erlaubt es einem die Programmiersprache dann?" und so ging es den halben Nachmittag. Und dann denkt man, dass ihn die Gruppe endlich überzeugen konnte und das man den Punkt mal abhaken kann.. natürlich nicht! Jetzt will er den Prof dazu nochmal befragen, ob seine Idee, wie man OOP verwendet nicht viel logischer ist.
Das regt mich so unglaublich auf >.< Niemand muss ja alles wissen und ich lerne ja doch auch ab und an, etwas von anderen Gruppenmitgliedern und bin dafür auch dankbar, neue Sichtweisen, etc. aber was ist das denn? Eine Stunde Diskussion und dann will er nochmal zum Prof rennen und sich lächerlich machen? Der Typ fragt mich bei jedem Scheiß, woher ich das denn wissen will, obwohl ich den Kurs nicht wiederholen muss, aber wenn ich dann sage, er könne sich auch eine andere Gruppe suchen, wo er das so programmieren kann, soll es unter der Gürtellinie sein? Ich glaub, ich such mir eine andere Gruppe.
Wie kann man denn meinen, wenn man den Kurs schon wiederholt, wenn man kaum 3 Zeilen Code versteht, wenn man die Programmiersprache nicht kann, ein anderes Gruppenmitglied ständig in Frage stellen zu müssen und dann noch zu diskutieren. Ich urteile ja nicht pauschal über alle Männer, aber wenn wir das bei Menschen auffällt, ist es bei Männern.
MiaInHeaven - 10. Nov, 18:17
Ausgerechnet heute geht mir natürlich die Mate aus. Demzufolge, verlasse ich mich auf die "sicheren" Staaten und gehe von 217:191 ohne Swing-States aus.
Traue ich den Umfragen, dann gewinnt Obama um 1 Uhr Virginia und um 1:30 Ohio. Das Arschloch versaut mir aber um 1:30 die Stimmung und gewinnt North Carolina knapp. Dann stehts um 1:59 also 248 zu 206. Dann macht um 2 den Sack zu gewinnt Pennsylvania und New Hamshire und hat 272. Florida ist Kopf an Kopf, aber Obama bereits rechnerisch Präsident. Dann kuschel ich mich in den Sessel, schlaf bis 4, dann gewinnt Obama Nevada, Iowa und um 3 hat er Wisconsin geholt und das Arschloch gewinnt Colorado. Florida ist weiter spannend für Statistiker. Dann geh ich in mein Bett, schlaf noch 3 Stunden und wenn ich aufwache, hat Obama auch Florida gewonnen. Und Alaska wird noch beiläufig erwähnt, was aber völlig untergeht.
So ist der Plan.
Vermutlich werde ich nicht schlafen, aufgeregt meine Excel-Tabelle pflegen und in Florida dreht das Arschloch mit seinen Freunden von der Arschloch- und Kriegspartei wieder krumme Dinger, was aber seit 2 Uhr sowieso egal ist.
MiaInHeaven - 6. Nov, 23:57
Lore. Gerade im Kino geschaut. Die 15-Jährige (Hanne)Lore ist ist die älteste Tochter eines eines Nazis aus einer SS-Totenkopfstandarte. Der die Familie am Anfang des Filmes verlässt. Die Mutter ebenfalls linientreu, verlässt ihre fünf Kinder kurze Zeit später, wohlwollend interpretiert, um diese vor dem Tod zu schützen.
Die fünf machen sich aus dem Schwarzwald auf nach Hamburg, kurz nach Kriegsende. Immer wieder führt der Film den Zuschauer die verkorkste Kindheit der Kinder und insbesondere von Lore vor Augen. Teilweise versucht der Film die Identifikation mit dem Betrachter unterbricht diese aber meist direkt wieder, weil Lore nichts anderes kennt als Nazi-Parolen und Vorurteile.
Glücklicherweise versucht der Film kein Mädchen zu zeigen, was plötzlich einsieht, dass alles falsch war - das wäre übertrieben unrealistisch. Aber er greift die Konflikte auf, die in ihr vorgehen.
Empfehlenswert, wird aber später wohl eher auf Arte laufen.
MiaInHeaven - 5. Nov, 23:51
Mensch nehme getrocknete Tomaten, Brühe, Knoblauch, Wasser, Tomatnmark, Olivenöl nach Rezept, verdopple die Angaben der Pinienkerne, verdreifache die Angabe der Chilischoten und ver-x-fache Parmesan. Fertig ist Mia Pesto a.k.a. Höllig scharfe Pinienkerne mit Käse.
Was dagegen hilft: Setze neues Pesto an mit zweifacher Mengo von: getrocknete Tomaten, Brühe, Knoblauch, Wasser, Tomatenmark, Olivenöl und vermische es mit Pesto Mia. Herauskommt ein leckeres Pesto.
Also weiter auf der Suche nach Mia Pesto.
Sonstige Hinweise: Die Autorin spielt hier mit ihrem Namen und dessen Bedeutung im (vermuteten) Herkunftsland des Pesto.
MiaInHeaven - 4. Nov, 19:24
Und wie jedes männliche Säugetier braucht er Zuneigung und Aufmerksamkeit. Deswegen schläft er in meinem Bett. Er schnarcht, er niest mich an, will mein Kopfkissen für sich alleine haben. Wenigstens ist er warm.
MiaInHeaven - 1. Nov, 01:31
zumindest nicht viel mehr als sonst. Ich veröffentliche nur mehr. Mir ist aufgefallen, dass ich immer wenn ich Dinge schreibe, um mich zu sortieren nichts veröffentliche. Sicherlich liest sich das was ich dann veröffentliche genauso verwirrt.
Ein Freund von Ole, mit dem ich mich vor ..äh.. längerer Zeit mal unterhalten habe, wollte mit seinem wissenschaftlichen Getue mal Eindruck schinden. Ich kann mich eigentlich an nix weiter erinnern als an die Aussage, dass eine Frage die Antwort bereits beeinflusst. Das ist nun auch nichts weltbewegendes, somal er es auch noch auf politische Umfragen bezog. Doch wenn diesem Soziologie-Studenten etwas mehr zugehört hätte, dann wüsste ich vielleicht ein Mittel, jemanden eine Frage zu stellen ohne die Antwort zu beeinflussen. Ohne Dinge zu zerstören.
Mein Therapeut sagte, ich nehme mir völlig unverschämt das Recht für andere Leute zu entscheiden. Einzig seltsam sei, dass dieses egoistische Handeln einen altruistischen Ursprung hat. - Schöner Satz. Ich finde das trifft auf einige Fälle ja auch zu, nur wenn ich versuche es zu widerlegen lande ich doch immer wieder bei Egoismus und nichts wirklich altruistisches.
Ich wehre ab. Weil ich kompliziert bin, ich weiß, dass man mich nicht immer versteht oder zuviel von mir wissen muss, um mich zu verstehen, aber nicht bereit bin soviel in den Momenten, wo es wichtig wäre preis zu geben. Ist das wirklich selbstlos? Klar, ich will andere nicht verletzen, aber ich will auch selbst an diesen wunden Punkten nicht verletzt werden. Nicht einsortiert, kategorisiert, analysiert oder abgestempelt werden. An anderen Punkten in meinem Leben ist mir aber genau das egal.. ich bin die Überkorrekte, die Anti-Kapitalistin, Anti-Faschistin, der Nerd (die, die sucht, ob es für Nerd eigentlich einen weiblichen Begriff gibt und dabei das
hier findet und sich darüber amüsiert: "Nerdtelefonsex... "Hör uns programmieren! *stöhn* Heiße Informatikerinnen kompilieren live deinen Kernel! Ruf an: 01001 - 00110101". Und sich selbst damit gekonnt vom Thema ablenkt.
Ich soll abwägen. Zwischen Entmündigung und Verantwortung. Fairerweise sagte er, dass das viele nicht können.
MiaInHeaven - 19. Okt, 00:34
Das ich mal Partei für eine CDU-Tussi ergreife. Vorweg, ich mag sie nicht und finde ihre politischen Schwerpunkte falsch und bisher hat sie nichts nennenswertes gemacht - außer meiner Sicht.
Ich habe mir jetzt das
schavenplag durchgelesen, nicht vollständig, aber die Artikel unter "Eindeutiges Plagiat" und einige andere. Ja, man kann Ähnlichkeiten erkennen und hin und wieder sind Sachen schon übernommen worden. Aber ist das gleich ein Guttenberg? Der Freiherr hat seitenweise abgeschrieben oder sich, wenn ich das richtig verstanden habe, Dinge vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages schreiben lassen - ohne deren Wissen. Ich finde das liegt in diesem Fall nicht vor. Es gibt einige Fundstellen, wo aus Quellen Dinge zitiert werden, auch mit Fußnoten versehen werden und ein etwas anders lautendes Fazit aus den Quellen gezogen wird und diese in einer wissenschaftlichen Arbeit zusammengeführt werden.
Ich kann das sicherlich nicht einschätzen, ich bin Studentin und dazu noch eines gänzlich anderen Fachgebietes, aber nehmen wir an, ich würde über etwas aus der Informatik schreiben...
Ich müsste Quellen haben, wo Dinge drin stehen, um zu beweisen, dass ich mir das nicht ausdenke. Ich müsste aus den Quellen meine Fazits ziehen, simpel nach dem Motto:
(Quell A + Quelle B) * eigene Erkenntnisse/Thesen = Meine These. Fein. Demzufolge wird es immer so sein, dass man zitiert und vielleicht Dinge aus dem Fazit ÄHNLICH klingen, aber das bewusste umformulieren gehört doch zur wissenschaftliche Aussage dazu, oder nicht? Ich meine, wenn ich eine Quelle habe wo "Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3, Punkt 4" drin steht und ich zitiere noch aus einer anderen Quelle, der ich Gewicht schenke, einer neuen Studie, kann ich sehr wohl dazu kommen, eine neue Aufzählung zu machen mit "Punkt 1, Punkt 3, Punkt 4 mit Einschränkung" sprich 2 lasse ich weg, weil es nicht in MEINE wissenschaftliche Erkenntnis passt, ich es bewusst ausschließe und Punkt 4 schränke ich mit meinen neu gewonnenen, wissenschaftlichen Erkenntnissen ein.
Ich habe mir in unserer Bibliothek Bachelor-Arbeiten und Master-Arbeiten durchgelesen (ich weiß, keine Dissertationen) und wenn ich mir das dort anschaue, dann finde ich viele Dinge dort lächerlich. Beschreibungen von OSI-Leveln, normierten Abläufen, Protokollen, eigenes Fazit könnte teilweise aus einem Best Practise kopiert sein. Die Dinger bekamen Noten von 1 und 2 (nicht bei allen steht das in der Bibliothek drin). Andere haben dann "richtig gearbeitet" und Beispielimplementationen von Sachen programmiert. Kommt mir wie mehr Arbeit vor, aber wissenschaftlicher? Wenn ich das Wort zerlege in "Wissen schaffen", also neues Wissen schaffen, müsste das nicht dann die Messlatte für ein Plagiat sein. Wenn wirklich nur kopiert wurde, nichts neues drin steht, keine Dinge zusammengeführt wurden. Also nur kopiert und nochmal anders hingeschrieben.
Wenn das die Messlatte ist, dann sind die Stellen, die ich las kein Plagiat. Ehrlicherweise, hätte ich über diese Frau lieber etwas anderes geschrieben.
MiaInHeaven - 18. Okt, 23:49
Und weiter gehts. Kann ja du[edit: "eh" blöde Autokorrektur] nicht schlafen. Letzten Montag, auf dem Heimweg hat mich ein Typ die ganze Zeit angeschaut nd ea ich ja Spezialisten bin, wusste ich nicht, was man da so macht. Und habe einfach mal zurück gestarrt, was den Homo Sapiens etwas zu irritieren schien. Als ich Ausstieg klopfte das Männchen an die Scheibe und zeigte auf etwas. Also klotzte Mia in den Nachthimmel. Clara und Hannah wissen natürlich alles besser und meinen, dass er vielleicht auf das in der Tram angeklebte Augenblicke-Plakat zeigte. Schöne Theorie. Hab mir also nun letzte Nacht dieses Ding angetan, ich checke es nicht, wer ist Mann, wer Frau und auf den Linien ist nix los. Egal ob die beiden Recht oder Unrecht haben, stellte sich mir die Frage, ob ich dumm in den Himmel gaffend vielleicht nicht tanz so gut rüberkam, ob er meinte ich solle etwas darein schreiben? Who knows? Was mich mehr rumtreibt ist das offensichtliche, ich fühle mich ... ach blablabla.. Ja.. hätte vielleicht doch gerne einen Freund, emotional, obwohl ich nicht wüsste wie und völlig unabhängig von dem Tram-Typ. Blödes Eingeständnis. Oder nicht?
MiaInHeaven - 18. Okt, 01:53