Suspekt
Lore. Gerade im Kino geschaut. Die 15-Jährige (Hanne)Lore ist ist die älteste Tochter eines eines Nazis aus einer SS-Totenkopfstandarte. Der die Familie am Anfang des Filmes verlässt. Die Mutter ebenfalls linientreu, verlässt ihre fünf Kinder kurze Zeit später, wohlwollend interpretiert, um diese vor dem Tod zu schützen.
Die fünf machen sich aus dem Schwarzwald auf nach Hamburg, kurz nach Kriegsende. Immer wieder führt der Film den Zuschauer die verkorkste Kindheit der Kinder und insbesondere von Lore vor Augen. Teilweise versucht der Film die Identifikation mit dem Betrachter unterbricht diese aber meist direkt wieder, weil Lore nichts anderes kennt als Nazi-Parolen und Vorurteile.
Glücklicherweise versucht der Film kein Mädchen zu zeigen, was plötzlich einsieht, dass alles falsch war - das wäre übertrieben unrealistisch. Aber er greift die Konflikte auf, die in ihr vorgehen.
Empfehlenswert, wird aber später wohl eher auf Arte laufen.
Die fünf machen sich aus dem Schwarzwald auf nach Hamburg, kurz nach Kriegsende. Immer wieder führt der Film den Zuschauer die verkorkste Kindheit der Kinder und insbesondere von Lore vor Augen. Teilweise versucht der Film die Identifikation mit dem Betrachter unterbricht diese aber meist direkt wieder, weil Lore nichts anderes kennt als Nazi-Parolen und Vorurteile.
Glücklicherweise versucht der Film kein Mädchen zu zeigen, was plötzlich einsieht, dass alles falsch war - das wäre übertrieben unrealistisch. Aber er greift die Konflikte auf, die in ihr vorgehen.
Empfehlenswert, wird aber später wohl eher auf Arte laufen.
MiaInHeaven - 5. Nov, 23:51
