mir geht soviel durch den kopf

... das ich oft nicht wusste, was ich schreiben sollte. Verschenkt man sein Leben oder seine Talente, wenn man nicht ständig an Profit denkt? Ist es besser erst Kasse zu machen und dann zu spenden, wie es Bill Gates tut? Gibt es ein besser?

Am meisten treibt mich aber derzeit das Thema Loyalität um. Wo beginnt sie, wer hat Anspruch, wo endet sie, was muss sie aushalten. Ab wann hat man sich selbst, samt seiner Ideale verraten? Kann man den Konflikt verhindern, der aus bedingungsloser Ehrlichkeit und Loyalität erwächst?

Zur Sache: wenn Menschen argumentativ scheitern, werden sie unsachlich und verletzend. Das bekomme ich in mir mittels try-catch hin und ignoriere es. Wenn dahinter aber ein Schema steckt, gegründet aus Angst(?), Platzhirschgehabe(?) und Profilierungsabsichten(!!!), kann ich damit nicht umgehen. Clara hat immer geschleimt, sie hat dabei aber nie andere schlecht geredet, sie hat für alle geschleimt. ... Akku leer.

[weiter im Text]
Ich weiß nicht, ich komme ja mit vielen Arten von Profilierungssucht klar, will auch nicht behaupten, selber mich nun gar nicht profilieren zu wollen. Ich mag mich für mich profilieren, für meine Leistungen, auf die ich stolz bin, keine Frage. Aber zum einen stehe ich zu meinen Fehlern, die ich mache, die ich habe und akzeptiere die Konsequenzen. Aber ich haue keine anderen Menschen in die Pfanne, glaube ich, hoffe ich zumindest. Ich habe in der ganzen Zeit in der Agentur noch niemanden in die Pfanne gehauen. Ich habe, dem Dummchen gesagt, sie soll nicht dumm sein, aber direkt. Kritik geübt, natürlich. Ich habe aber niemanden beinGorgesetzten falsch beschuldigt. Wenn ich bei Projekten. dIe Verantwortung habe, stelle ich mich auch vor sie, wenn ich falsch geplant, falsch eingeschätzt oder so etwas falsch gemacht habe. Niemals gab ich das Team schlecht geredet, wenn Termine nicht gehalten werden konnten. Wieso gibt es andere Menschen, die sogar ohne Not, ihre Teammitgliedern anschwärzen.

Ich schlafe seit einer Woche kaum, Uni geht 1x die Woche bis 21 Uhr, habe Leo diese Woche nicht 1x gesehen. Dafür lange mit Papa gefrühstückt. Jammern auf ner großen Nivea-Dose.

Mia

Zitate

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. (Wilhelm Busch)

Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt. (Hermann Hesse)

Morgen wird der schönste Tag in Raymond K. Hessles Leben sein. Sein Frühstück wird besser schmecken als jede Mahlzeit, die du und ich jemals gegessen haben (Tyler Durden)

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